Wie ich zum Mittelalter und der Fotografie kam...

Wie viele andere auch, habe ich im Laufe der Zeit viel aus dem Bereich 'Lifestyle' Ausprobiert.
Die zeigt sich vor allem bei der Musik.

Wie die meisten hörte ich anfangs den üblichen "Mainstream". Das änderte sich, als ich durch einen Kumpel Einblicke in die Welt des Hard-Rock und Heavy Metal bekam. Natürlich wird man älter und der Geschmack ändert sich und ich tauchte in die Welt des Dark-Industrials und Gothic ein. Dadurch besuchte ich des Öfteren das Wave-Gotik-Treffen in Leipzig, wo ich durch dessen Heidnischen-Dorfes den ersten Kontakt mit dem Mittelalter hatte.

Den ersten reinen Mittelaltermarkt besuchte ich im Jahre 2008.
Ich war begeistert, wieviel Mühe sich die Teilnehmer in den Lagern, die Händler und auch ein großer Teil der Besucher mit ihren Gewandungen und "Behausungen" gemacht haben und  wie freundlich und hilfsbereit jeder zum anderen war.
Es zog mich in seinen Bann und ich wollte von nun an ein Teil davon sein. Ohne große Überlegung stand für mich fest was ich darstellen wollte...

...einen Schotten des 15./16. Jahrhunderts!

Ich weiß, manche denken sich jetzt vermutlich...15. Jh. Mittelalter?

Ich gebe zu bedenken, daß der Übergang von Mittelalter zu  Renaissance fließend und je nach Region unterschiedlich war. Daher wird diese Zeitperiode auch als Spätmittelalter betrachtet und teilweise bis Beginn des 16. Jh. datiert.

Ich informierte mich, kaufte mir meinen ersten Plaid und ging von da an regelmäßig auf Märkte.
Schnell kam ich mit anderen ins Gespräch, vor allem mit "Schotten-Darstellern" und meine Bekanntheit wuchs genauso wie meine Faszination für dieses Areal Großbritanniens. Nach geraumer Zeit hatte ich mir ein -für einen Anfänger- recht gutes Wissen über die Kleidung und einen Teil der Geschichte Schottlands angeeignet.

Damit keine falscher Eindruck entsteht... Ich zähle mich weiterhin zu den Anfängern!

Nachdem ich nach geraumer Zeit im Mittelalterbereich "etabliert" war (und nicht jeder meinen richtigen Namen kennen muß), machte ich das gleiche wie viele andere und legte mir ein Pseudonym zu unter dem ich seit dem in der "Szene" bekannt bin. Hierfür übersetzte ich meinen Namen in eine alte englische Variante und gab ihm einen schottischen Touch.

Alec MacHare war geboren!

Die Fotografie

Nachdem ich für meinen Verein die Öffentlichkeitsarbeit in Form des Web-Administrators übernahm, wollte ich natürlich qualitativ anständige Fotos verwenden und ich kaufte mir meine erste bessere Kamera.
Es machte mir so viel Spaß, daß ich anfing auch so rum zu knipsen. So gesellte sich die Fotografie zu meinen Hobbys. Warum also nicht beides verbinden?!

Fortan zog ich also auch als "Hobbyfotograf" meine Bahnen über die Märkte.

Natürlich wurde ich mehrfach gefragt, wo die Bilder denn zu sehen sind und die Facebook-Seite MacHares Fotos entstand. Später kam dann noch diese Website dazu.